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Unser Wochentipp

Nr. 15

Wiesenvögel

Jetzt geht es rund in den Wiesenvogelgebieten. Idealer Start für Exkursionen ist die Moorseer Mühle. Hier finden Sie auch (nicht nur bei schlechtem Wetter) weitere Informationen zum Vogelschutz in der "Stollhammer Wisch" und zur Region.

Die Eingriffsreglung

Ein erheblicher Anteil der Tätigkeit einer Naturschutzbehörde nimmt die Beschäftigung mit sogenannten "Eingriffen" in Anspruch. Wer im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens die Natur erheblich beeinträchtigt, muss sich einer Prüfung unterziehen. Geregelt wird dies vor allem in den § 13 bis 19 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG).

Nach den gesetzlichen Bestimmungen müssen vermeidbare erhebliche Beeinträchtigungen unterlassen werden (§13 BNatSchG). Die Wirkung unvermeidbarer Beeinträchtigungen soll durch geeignete Maßnahmen ausgeglichen oder ersetzt werden (§15 BNatSchG). Ein Beispiel hierfür ist das Neuanpflanzen von Bäumen am einen Ende eines Waldes, wenn am anderen Ende Bäume gefällt werden müssen. Die Funktionen des Naturhaushalts spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Je nach Art des Genehmigungsverfahrens müssen noch andere rechtliche Grundlagen hinzugezogen werden. So gelten bei Bebauungsplänen die Sonderreglungen des Baugesetzbuches. Bei Großvorhaben können zusätzlich noch sogenannte Umweltverträglichkeitsprüfungen erforderlich werden. Hierbei werden noch mehr Umweltprobleme untersucht.

Eine wichtige Rolle spielen auch immer mehr europaweite Schutzvorschriften, wie sie zum Beispiel in NATURA2000-Gebieten gelten.

Als zusätzliche Dienstleistung hat der Landkreis Wesermarsch eine Flächenagentur eingerichtet. Sie hilft Antragstellern bei der Suche nach geeigneten Ausgleichsmaßnahmen und beschleunigt damit Genehmigungsverfahren. Andererseits verbessert sie auch die Qualität dieser Maßnahmen durch geeignete Flächenwahl und Betreuung.

Informationen des Landkreises Wesermarsch - Fachdienst Umwelt Impressum