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Nr. 38

Säbelschnäbler

Der Jadebusen ist der zentrale Rastplatz für Säbelschnäbler in Mitteleuropa. Bis zu 15.000 Exemplare kann man jetzt sehen, wenn man sich zum Beispiel in Schweiburg an der Grodenkante postiert und mit auflaufendem Wasser ins Watt schaut.

Die Eingriffsreglung

Ein erheblicher Anteil der Tätigkeit einer Naturschutzbehörde nimmt die Beschäftigung mit sogenannten "Eingriffen" in Anspruch. Wer im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens die Natur erheblich beeinträchtigt, muss sich einer Prüfung unterziehen. Geregelt wird dies vor allem in den § 13 bis 19 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG).

Nach den gesetzlichen Bestimmungen müssen vermeidbare erhebliche Beeinträchtigungen unterlassen werden (§13 BNatSchG). Die Wirkung unvermeidbarer Beeinträchtigungen soll durch geeignete Maßnahmen ausgeglichen oder ersetzt werden (§15 BNatSchG). Ein Beispiel hierfür ist das Neuanpflanzen von Bäumen am einen Ende eines Waldes, wenn am anderen Ende Bäume gefällt werden müssen. Die Funktionen des Naturhaushalts spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Je nach Art des Genehmigungsverfahrens müssen noch andere rechtliche Grundlagen hinzugezogen werden. So gelten bei Bebauungsplänen die Sonderreglungen des Baugesetzbuches. Bei Großvorhaben können zusätzlich noch sogenannte Umweltverträglichkeitsprüfungen erforderlich werden. Hierbei werden noch mehr Umweltprobleme untersucht.

Eine wichtige Rolle spielen auch immer mehr europaweite Schutzvorschriften, wie sie zum Beispiel in NATURA2000-Gebieten gelten.

Als zusätzliche Dienstleistung hat der Landkreis Wesermarsch eine Flächenagentur eingerichtet. Sie hilft Antragstellern bei der Suche nach geeigneten Ausgleichsmaßnahmen und beschleunigt damit Genehmigungsverfahren. Andererseits verbessert sie auch die Qualität dieser Maßnahmen durch geeignete Flächenwahl und Betreuung.

Informationen des Landkreises Wesermarsch - Fachdienst Umwelt Impressum